26.04.2009

24. Spieltag Oberliga

Eintracht Glinde II - Friesen Frankleben 41:31 (19:13)

Mit einer bitteren Niederlage wurden die Friesen in der Handball-Oberliga von der Regionalligareserve aus Glinde wieder nach hause geschickt.
Trainer Heiko Plaul war dabei von der Leistung seiner Mannschaft komplett enttäuscht.

Dem Friesenspiel fehlte jeglicher Biss und die kämpferische Einstellung der Vorwochen. Die Hausherren zwangen den Gästen aus Frankleben ihr Spiel auf und die Friesen hatten nichts dagegenzusetzen. In der Abwehr agierte man zu statisch und ließ dem Gegner zu viele Räume. Lediglich Matthias Laibach im Tor wusste sich über den Spielverlauf zu steigern und half einmal mehr mit einer guten Leistung aus.

Nach der dritten Zeitstrafe von Kai Gora bereits kurz nach dem Seitenwechsel war die Defensive der Friesen noch stärker angeschlagen. Der Rückraum der Gastgeber hatte zudem noch einen guten Tag erwischt und traf nach Belieben. Im Gegensatz dazu scheiterten die Friesen zu oft am guten Keeper aus Glinde und an den eigenen Fehlern. Die größte Gefahr im Angriffspiel strahlten wiederum die beiden Kreisläufer aus.

Der angeschlagene Jan Schindler kam nicht so recht in Spiel und Thomas Wasner drehte erst in der Schlußphase des Spieles auf. So rannten die Friesen meist ideenlos immer einem Rückstand hinterher und kamen der zweiten Vertretung aus Glinde nur kurz nach der Halbzeit bis auf ein Tor gefährlich nahe. Man vergab anschließend sogar mit einem verworfenen Siebenmeter den möglichen Ausgleich und die denkbare Wende im Spiel. Stattdessen verlor man sich in Einzelaktionen und ergab sich letztendlich seinem Schicksal.

Friesen mit: Laibach, Klose, Schmidt (2), Fischer, Wasner (7), Gora, Schubert (2), J. Schindler (2), Benne, Berg (4), Graßmeyer (2), Holzapfel (12).

Siebenmeter Friesen 13/7 Glinde 3/2
Strafen Frankleben 6 + 1x rot, Glinde 6 + 1x rot



Weitere Ergebnisse

Bezirksliga männl. Jugend B
SV Friesen Frankleben – HSV Sangerhausen 22:15 (8:6)

Frankleben spielte mit Knoblauch, Taric; Löther, Lemanczyk (2), Ehrhardt (1), Schieferdecker (4), Ernst, Geithner (1), D. Bautz (7), P. Bautz (7)

Kreisklasse männl. Jugend E
Weißenfelser HV 91 - SV Friesen Frankleben 23:22 (13:12)

Frankleben spielte mit: D. Schady; König (1), Franz, Dockhorn, Retzke, Kurde, Becker (1), Löser (15), Schwerdtner (3), Steigemann (1), Behrend, Geithner (1)

23.04.2009

Peter-Wölk-Fotos vom Sieg gegen Irxleben

Mit 25:24 gewinnen die Friesen gegen Irxleben. Die drei Per-Wölk-Fotos zeigen Steffen Holzapfel, Thomas Wasner und Kai Gora (von oben nach unten). Mehr über das Spiel vom 18. April unter Handballergebnisse.





19.04.2009

Weiblicher Nachwuchs ausgezeichnet

Bezirksligateam erhält Bronze. Mehr unter Handball!



Foto:Christian Archleb

Weibliche Jugend D erhält Bronzemedaille

Wilfried Wagner (Staffelleiter Bezirksliga-links)ehrte vor dem Oberligaspiel Friesen gegen Irxleben die weibliche Jugend D. Das Team von Übungleiter Torsten Langner erkämpfte in der Saison 08/09 die Bronzemedaille. Friesen-Vorsitzender Jürgen Pohle (rechts) gratulierte ebenfals und übergab jeder Spielerin einen Gutschein.





Hinten von links: Übungsleiter Torsten Langner,
Antonia Zätzsch (6), Sandy Becker (10),Maria Linke (3).
Mitte: Angelique Schady (9), Lena Seemann (8), Celine Knorr (5),
Nadja Erhardt (2), Josephin Knapps (13).
Vorn: Julia Hake und Maria Erhardt.
Auf dem Foto fehlen: Caroline Biermann, Nadine Fiedler und Heidi Schunke.


Fotos (4): Christian Archleb

18.04.2009

23. Oberliga-Spieltag



Michél Schmidt beim Wurf-Foto:Peter Wölk

23. Oberliga-Spieltag
SV Friesen Frankleben - SV Irxleben 25:24 (12:11)

Dank einer großartigen kämpferischen Leistung konnten die Friesen in der Handball-Oberliga endlich wieder gewinnen und zwei wichtige Punkte einfahren. Bis zur Schlußsekunde war das Spiel nicht entschieden und die Zuschauer erlebten in der Harry-Kaßler-Sporthalle einen spannenden Krimi.
Dieses Mal hatten die Franklebener das Quäntchen Glück auf ihrer Seite, in einem knappen Spiel als Sieger das Parkett zu verlassen.

Jedoch sah es vor dem Spiel im Personalbestand der Geiseltaler nicht so rosig aus. Jan und Norman Schindler mußten arbeitsbedingt ersetzt werden und Daniel Berg ging angeschlagen in die Partie. Aber die restlichen Spieler gaben alles, um den siebenten Sieg der Saison zu erreichen.

Dabei erwischten vor allem die beiden Kreisspieler der Friesen einen guten Tag.

Ingo Graßmeyer, dem leider ein Torerfolg verwehrt blieb, holte mehrere Siebenmeter heraus, die Steffen Holzapfel fast alle sicher verwandelte.



Ingo Graßmeyer (links)-Foto:peter Wölk

Holzapfel war es auch, der mehrere sauber eingeleitete Konter des starken Torhüters André Küster im gegnerischen Tor versenken konnte und den Friesen immer wieder etwas Luft verschaffte.

Die erste Halbzeit der über weite Strecken fair geführten Partie gestaltete sich äußerst ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und die Führung wechselte mehrfach. Eine hohe Fehlerquote auf beiden Seiten ließ größtenteils die spielerische Klasse vermissen. Die Abwehr der Friesen zeigte eine solide, aber wenigstens kämpferisch starke Leistung. Vor allem die Abstimmung und Zuordnung muß in den restlichen Spielen noch verbessert werden. Im Angriff sorgte der Rückraum nur sporadisch für Entlastung der beiden Kreisläufer.

Nach der knappen Pausenführung legte Frankleben sofort nach und führte kurz nach Wiederanpfiff erstmalig mit drei Toren (14:11). Statt diesen Vorsprung weiter auszubauen, ließ man die Gäste wieder herankommen und rannte gegen Mitte der zweiten Halbzeit immer mit einem Tor hinterher. Aber die Moral in der Mannschaft stimmte und auch ein Zwei-Tore-Rückstand zehn Minuten vor Spielende sollte kein Problem darstellen.

Frankleben eroberte beherzt die knappe Führung zurück und verteidigte diese, wenn auch etwas nervös bis zum Spielende.

Friesen spielte mit: Küster, Klose; Schmidt (2), Fischer (1), Wasner (3),Gora, Schubert, Benne, Berg (1), Barnickel, Graßmeyer, Holzapfel (18)

Zeitstrafen: Friesen 3; Irxleben 5
Siebenmeter: Friesen 12/10; Irxleben 5/3


Bezirksliga männl. Jugend B
BSV Klostermansfeld – SV Friesen Frankleben 19:17 (8:9)

Frankleben spielte mit Knoblauch, Taric; Löther, Lemanczyk (3), Ehrhardt, Schieferdecker (7), Ernst, Geithner (2),
D. Bautz (2), P. Bautz (3)

15.04.2009

Bilder vom Handball-Oberligaspiel am 9. April

Drei Fotos von Peter Wölk. Spiel Friesen gegen HSV Naumburg 29:37.



Norman Schindler beim Torwurf



Steffen Holzapfel wird am Wurf gehindert



Thomas Wasner zeigte sich Formverbessert

09.04.2009

Oberliga-Nachholespiel vom 19. Spieltag

Ergebnisse und Ansetzungen finden Sie unter:

www.hvsa.de | www.sis-handball.de


Oberliga-Nachholespiel vom 19. Spieltag
SV Friesen Frankleben - HSV Naumburg-Stößen 29:37 (14:18)


Für die Friesen beginnen in der Handball-Oberliga schwere Zeiten. Nach einer eher dürftigen Vorstellung unterlagen die Franklebener in eigener Halle dem HSV Naumburg-Stößen. Die Saalestädter unterstrichen mit ihrer variablen Spielweise ihre Aufstiegsambitionen und wurden von den Hausherren zu wenig
gefordert. Jedes weitere Spiel besitzt jetzt Endspielcharakter, wusste Friesencoach Heiko Plaul nach dem Spiel zu resümieren.

Dabei hatte sich seine Mannschaft für diese Partie so viel vorgenommen. Doch der Gast startete besser und führte schnell mit 2:0. Friesen versuchte sein Spiel über die beiden Kreisläufer Holzapfel und Graßmeyer zu gestalten, was aber die Naumburger oft rechtzeitig erkannten. Trotzdem erreichten einige Anspiele Ingo Graßmeyer, der diese sicher verwandelte oder nur durch
einen Siebenmeter am Torwurf gehindert werden konnte. Leider blieb die fällige Bestrafung der Naumburger Abwehr aus. Dank einer anfangs noch guten Abwehr wurden die überhasteten Angriffsbemühungen der Friesen nicht sofort bestraft und man konnte über den Ausgleich zum 3:3 selber in Führung gehen
(5:4, 12. Minute). Zuweilen wussten die Friesen mit schönen Spielzügen die Zuschauer in der ausverkauften Harry-Kaßler-Sporthalle zu begeistern, jedoch geriet man mit zwei unnötigen Ballverlusten wieder in Rückstand.

Die Franklebener Mannschaft kämpfte. Mehrfach besaß
man die Chance zum Ausgleich, aber die Friesen haderten mit ihren Chancen und lagen nach einer Unterzahlsituation plötzlich mit 10:14 zurück. Eine Auszeit in der 23. Minute brachte nicht die erhoffte Wende. Naumburg hatte mit Tobias Seyfarth und Ants Benecke zwei überragende Akteure auf dem Parkett, die von der Franklebener Abwehr kaum gestellt werden konnten.

In Halbzeit zwei bäumten sich die Friesen nochmal auf und verkürzten auf 16:19 (34. Minute). Doch in der Abwehr vermisste man jegliche Zuordnung und ließ den Gästen zu viele Räume. Im Angriff bewegten sich die Friesen zu wenig und fanden kaum eine Lücke in der kompakten Abwehr der Naumburger. Erfreulich
aus Friesensicht war nur die wieder ansteigende Form von Thomas Wasner, der einige schöne Tore aus dem Rückraum erzielte und auch den Kreis geschickt in Szene setzte. Nach drei Tempogegenstössen in Folge lag Naumburg mit 27:20 in Führung (42. Minute) und Frankleben hatte nichts mehr entgegenzusetzen.

Beim Stand von 22:31 (47. Spielminute) mußte die grüne Karte zur
Schadensbegrenzung herhalten, denn einige anfängerhafte Fehler
kennzeichneten nun das Spiel der Friesen. Naumburg verwaltete bis zum Schluß sicher seinen komfortablen Vorsprung und unternahm einen weiteren Schritt in Richtung Regionalliga.

Für die verbleibenden vier Spiele heißt es jetzt bei den Friesen Ärmel hochkrempeln, um gemeinsam das Saisonziel zu erreichen.


Friesen spielte mit: Küster, Klose; Schmidt (2), Fischer (1), Wasner (6),Gora, N. Schindler (2), J. Schindler (3),
Schubert, Benne, Berg,
Barnickel (1), Graßmeyer (2), Holzapfel (12)

Zeitstrafen: Friesen 5; Naumburg 4
Siebenmeter: Friesen 8/6; Naumburg 2/1

Bericht von Thomas Pinkert

05.04.2009

Friesen-Damen souveräner Staffelsieger und Aufsteiger in die Landesliga

Gratulation zum Aufstieg in die Landesliga.




Vor dem letzten Punktspiel gegen den Merseburger Post SV
zeichnete Friesenvize Wolfgang John die Keglerinnen aus.Hier übergibt er den Merseburg-Schirm von der Firma MERCO an Jenny Hebestreit.

In der kommenden Saison spielen die Frauen,um Übungsleiterin Erika Häntze,nun in der Landesliga. Die Saison 2008/2009 beleendeten sie auf Platz 1 in der Landesklasse.


Der Staffelsieger in der Landesklasse und Aufsteiger in die Landesliga:
Von link: Nadine Möhring, Jenny Hebestreit, Sabine Rumi, Conny Leopold, Anke Kaßler, Heike Landmann, Übungsleiterin Erika Häntze, Lydia Seidel.
Fotos (2): Dr. Kubak - www.kubak-foto.de

Letzter Spieltag 2008/2009: Landesklasse Damen Staffel Süd
SV Friesen Frankleben - Post SV Merseburg 2045 : 1920


Es spielten: Heike Landmann: 471 Holz; Jenny Hebestreit: 510; Lydia Seidel: 522; Nadine Möhring: 545.

Abschlusstabelle Landesklasse-Süd:
http://www.halle-kegeln.de/

04.04.2009

22. Oberligaspieltag

22. Oberligaspieltag
SV Langenweddingen – SV Friesen Frankleben 34:18 (21:12)


Nach der guten Leistung gegen Calbe fuhren die Friesen hoch motiviert in Richtung Magdeburg, um beim SV Langenweddingen in der Handball-Oberliga zu bestehen. Doch leider fanden die Franklebener nicht zu ihrem Spiel und kamen gegen einen über weite Strecken besseren Gastgeber arg unter die Räder.
Zu Beginn sah es jedoch nicht nach einer solchen Klatsche aus. Frankleben hielt die erste Viertelstunde spielerisch noch gut mit, weil man es verstand, den starken Torhüter der Hausherren zu überwinden. In der Abwehr wurde gut zugepackt, so dass Langenweddingen sichtlich nervös agierte und sich viele Fehler leistete. Doch das Auslassen von drei hundertprozentigen
Chancen in Folge brachte die Friesen nach 17 Spielminuten mit drei Toren (5:8) in Rückstand. Trainer Heiko Plaul reagierte folgerichtig durch eine Auszeit.

Mit einem kurzen Aufbäumen schaffte man wieder den Anschluß und
ging sogar mit 9:8 (20. Minute) in Führung. Danach liessen die Friesen aber jegliche spielerische Linie vermissen. Man scheiterte reihenweise beim Torwurf und Langenweddingen setzte sich Tor um Tor ab. Über ein 9:14 und 11:20 rannten die Friesen bis zu Pause einem immer größer werdenden Abstand hinterher. Bis auf Kai Gora, der schier schmerzunempfindlich sich dem Gegner
entgegenwarf, schaffte es kein Friesenspieler seine Form zu finden. In Halbzeit zwei das gleiche Bild. Frankleben mühte sich, aber es klappte an diesem Tage überhaupt nichts. Sechs Tore in einer Halbzeit sind in der Handball-Oberliga zu wenig.

Letztendlich ergab sich die Mannschaft ihrem
Schicksal. Dabei überzeugte auch Langenweddingen nicht mit sehenswertem Handball, zeigte sich aber in der Chancenverwertung effektiver.

Trainer
Heiko Plaul resümierte nach dem Spiel: “Wir haben 20 Minuten lang gut mitgehalten, aber danach das Handballspielen komplett eingestellt.“ Jetzt heißt es, sich schnell auf die nächste Partie am Gründonnerstag gegen Naumburg-Stössen vorzubereiten.

Friesen spielte mit: Laibach, Klose; Schmidt (1), Fischer,
Wasner (3), Gora, N. Schindler (1), J. Schindler (5),
Schubert, Benne, Barnickel (2), Graßmeyer, Holzapfel (6).

Zeitstrafen: Friesen 7; Langenweddingen 4
Siebenmeter: Friesen 7/3; Langenweddingen 5/3

[←Neuere Einträge] [Ältere Einträge→]


Alle Rechte vorbehalten | SV Friesen Frankleben 1887 e.V. | © 2006 - 2009