29.08.2010

Friesen blamieren sich beim Supercup

Beim heutigen Supercup um den Pokal der Stadtwerke Merseburg in der Merseburger Rischmühlen-Halle gingen die Friesen als vierfacher Cupsieger (2004,06,07 und 2009) leer aus. Die erste Mannschaft wurde mit 1:9 Punkte 6. und die Friesenreserve mit 3:7 Punkten 5.
Erfreulich nur die Auszeichnungen für Matthias Manz (bester Torhüter) und der Fair Play-Cup für die 2. Mannschaft.
Oberligist SG Spergau siegte vor Geiseltal Mücheln und dem MSV Buna Schkopau.

Ergebnisse Supercup

22.08.2010

Ehrenmitgliedschaft für Manfred Montag

Unter Beifall seiner ehemaligen Handballweggefährten aus Oberliga- und Ligazeiten Siegfried Heigl, Wolfgang Rauchfuß, Gerhard Sukale und zahlreichen Geburtstagsgästen erhielt Manfred Montag die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Der SV Friesen würdigte damit seine Verdienste für den Handballsport in der gemeinde Frankleben. Vor 55 Jahren kam Montag nach Frankleben und war lange Jahre Mitglied der DDR-Liga Großfeldmannschaft. Verdienste erwarb er sich auch beim Bau der Harry-Kaßler-Sporthalle. Noch heute steht er dem Verein mit Rat und Tat zur Seite und ist einer der treusten Fans der Abteilung Handball.

19.08.2010

Friesen ausgeschieden: 1. Runde im HVSA-Cup der Männer

Ergebnisse und Ansetzungen finden Sie unter:
www.hvsa.de | www.sis-handball.de

21.08.10:
SG Saaletal Reichardsw.-Prittitz-SV Friesen Frankleben 36:33

SG Saaletal mit Pokalsieg
Von Uwe Gering/SG Saaletal


Im Rahmen eines Blitzturniers bezwang die SG Saaletal Reichardtswerben- Prittitz in Plotha den SV Friesen Frankleben mit 36:33 in der 1. Runde des HVSA-Pokals.
Gleich zu Beginn des Spiels waren beiden Mannschaften anzumerken, dass dieses Spiel nicht “abgeschenkt” wird. Den besseren Start erwischten die Friesen aus Frankleben. Schnell setzten sie sich auf 6:2 ab. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass der Franklebener Kreisläufer Holzapfel nur schwer zu stoppen ist. Er brachte es letztendlich auf 17 Torerfolge.

Erst gegen Mitte der ersten Hälfte stellte sich die SGS besser auf den Gegner ein. Da nun Kenny Dober dem Spiel der Saaltaler immer mehr seinen Stempel aufdrückte, konnte die SGS ausgleichen und später mit einer 16:15- Führung in die Halbzeitpause gehen.
Trotz der dünnen Spielerdecke, es fehlten mit M. Laue und B. Proschwitz (beide noch nicht spielberechtigt), A. Korn und T. Eichentopf (beide Urlaub) sowie P. Wedwitschka immerhin 5 Spieler, war man sich einig das Tempo hochzuhalten.
Doch auch der zweite Abschnitt begann ähnlich wie der Erste. Frankleben kam wiederum besser ins Spiel und erspielte sich bis Mitte der zweiten Halbzeit einen 26:23 Vorsprung. Nun ging jedoch nochmal ein Ruck durch die Mannschaft der SG und angetrieben von einem nimmer müden, “kurzzeitig” reaktivierten P. Klaaßen, konnte sie SGS beim 30:30 wieder ausgleichen. Die letzten Spielminuten gehörten dann wieder den Saaletalern. Mit schnellem Spiel konnten sie ein gutes Pokalspiel letztendlich verdient, noch mit 36:33 für sich entscheiden.

http://www.tsv1896.de

2010: Rückblick auf einen großen Erfolg im Feldhandball



Es war vor 50 Jahren als noch Großfeldhandball dominierte und bei den Punktspielen 500 Zuschauer in Frankleben keine Seltenheit waren. Die Fans sahen damals alle Stars des Ostdeutschen Handballs wie Pappusch, Haberhaufe, Matz, Hirsch, Dr. Niescher oder Bubi Wende aus Berlin, Rostock und Magdeburg. 1959 schaffte die 1. Männermannschaft der BSG Stahl Frankleben unter Trainer Horst Glod den Aufstieg in die Oberliga und 1960 gab es dann das einjährige Gastspiel in der höchsten Spielklasse der DDR. Das es nur ein Jahr wurde lag auch daran, dass die Franklebener in der stärksten Staffel der beiden Oberligen spielen mussten. Ein Ausrufezeichen setzten die Stahlwerker mit dem 12:12 (Halbzeit 3:8) gegen den späteren Meister ASK Vorwärts Berlin. Am 11. September verloren die Franklebener in Piesteritz und mussten wieder in die DDR-Liga absteigen, wo sie aber bis zur Auflösung des Großfeldhandballs in der DDR (1968) immer eine gute Rolle spielten. Das obere Foto zeigt einen Großteil der damaligen Spieler anlässlich eines Freundschaftsspiels in Kapellen/Nordrhein-Westfalen. Hinten von links: Reiner Müller (3.), Heinrich Schlichting (4.), Rudi Reitzig (6.), Max Günther (8.), Günter Weidig (10.), Tilo Müller (12.), Gerhard Wachsmuth (14.). Trainer Horst Glodt (rechts).
Kniend von links: Fritz Gärtner, Wolfgang Rauchfuß (5.), Herbert Runkel (6.), Werner Ranneberg (8.), Lutz Veleta, Siegfried Heigl und Gerhard Sukale.

Diese Mannschaft wurde 1959 DDR-Liga Staffelsieger und stieg in die Oberliga auf:


Hinten von links: Gerhard Loelke, Fritz Gärtner, Günter Rodegast, Tilo Müller,Trainer Horst Glod, Gerhard Sukale, Heinrich Schlichting, Rudi Reitzig, Karl-Heinz Werner. Mitte von links: Max Günther, Gerhard Wachsmuth, Siegfried Heigl. Vorn von links: Lutz Veleta, Heinz Förster, Werner Ranneberg und Harry Piech.





Spielplan Supercup am 29. August


Foto: Nadine Stenzel

Bisherige Cupsieger:

2002 VfB Bad Lauchstädt,
2003 Merseburger SV Buna Schkopau,
2004 SV Friesen Frankleben,
2005 SG Spergau,
2006 SV Friesen Frankleben,
2007 SV Friesen Frankleben,
2008 SG Spergau,
2009 SV friesen Frankleben

06.08.2010

Schweden zeigen ihre Klasse


Fotos (5): Peter Wölk

SV Friesen Frankleben - Alingsas HK 19:49 (9:24)

Das kurzfristig angesetzte Freundschaftsspiel mit dem Schwedischen Meister des Jahres 2009 war für die Friesen eine große Erfahrung. Wann hat man schon die Chance gegen so einen klasse Gegner in eigener Halle zu spielen. Die Gäste mit zwei Nationalspielern auf dem Parkett gaben ihren Youngstern eine Chance sich für das Sonntagsspiel in Merseburg gegen den SC Magdeburg zu empfehlen. Auch Friesen-Coach Heiko Plaul setzte einen talentierten Nachwuchsmann mit Tobias Gerberding ein. Die Nachwuchsspieler auf beiden Seiten konnten mit guten Leistungen den Einsatz rechtfertigen. Am Ende war es natürlich eine klare Niederlage für die Friesen. Alingsas HK zeigte schnelle Angriffe und konzentrierte Abschlüsse. Nur in den Schlussminuten wollte keiner mehr das 50. Tor werfen, denn das bedeutete einen Kasten Bitburger vom Schützen für das Team. So blieb es beim 49:19.

Frankleben: Küster, Klose, Theile, Schmidt (2), Gora (1), Berg (4), Graßmeyer (3), Holzapfel (5), Schmädicke, Bautz, Gerlach, Gerberding (3).

AHK: Nationaslspieler Marcus Enström 9, Magnus Andreason 8 , Johan Fagerlund 7, Charlie Sjöstrand 5, Björn Iveland 5, Glenn Andersson 3, Anders Rylander 3, Niklas Josefsson 3, Marcus Dahlin 2, Dejan Mijatovic 2, Jugendnationalspieler Jonathan Jacobsson 2.

MEHR UNTER:
http://www.ahk.nu/index.php/herrlag/1228-30-mal-upp-mot-friesen-frankleben


Steffen Holzapfel beim Torwurf.

Nationalspieler Marcus Enström mit Heber gegen Robert Theile.

Sprungwurf von Karsten Gerlach.

Kai Gora hat freie Bahn zum Tor.

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